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Sommerpause in der A-Liga

Die „Halbzeit“ ist geschafft. Es war schwer und hart. Aber das wusste man, rechnete dennoch nicht mit diesem Verlauf. Aber lieber mal von Anfang an.

Im Februar begann für uns Fußballer das Experiment A-Liga. Noch nie in der Vereinsgeschichte schaffte es eine Fußballmannschaft des KBN in die höchste, für Betriebsmannschaften zu spielende, Liga aufzusteigen.

Die Euphorie war riesig, das gesamte Team freute sich auf die Herausforderung. Zu Beginn kam es zum Pokalspiel. Auswärts wurden wir, lange in Unterzahl spielend, mit 11:3 nach Hause geschickt. Na gut, Pokal, das lag dem KBN noch nie. Es folgte das erste Spiel in der A-Liga. Und direkt kam der Meister zu uns auf den Finkenberg. Meister gegen Aufsteiger, das Spiel war auf dem Papier schon entschieden. Doch wir hatten was dagegen. Mit Mut und Willen besiegten wir die Gegner mit 3:1 und sicherte sich so drei wichtige Punkte für den Verbleib in der Liga. Die Freude war riesig, allerdings sollte sich das in den folgenden Wochen ändern. Die nächsten fünf Partien waren allesamt Heimspiele, letztes Jahr noch unsere Stärke, doch in der A-Liga weht ein anderer Wind. Wir verloren sang- und klanglos mit 1:6, 0:5, 0:9, 1:5, 1:3. Geschuldet sind die Ergebnisse aber auch unserer Personalnot. Es war Woche für Woche schwierig einen Kader, beziehungsweise elf Mann zusammen zu bekommen. So was darf natürlich in dieser Liga nicht passieren. Dann ging es auch noch zu unserem ersten Auswärtsspiel. In der letzten Saison waren wir in der Fremde nicht besonders gut. Aber wie gesagt in der A-Liga weht ein anderer Wind. Und wie stürmisch der KBN spielen kann bewiesen wir dann mit einem 8:1 Sieg. Das folgende Auswärtsspiel ging dann denkbar knapp mit 2:3 verloren. Aber wir fassten Mut, weil wir wieder sahen, dass auch ein Aufsteiger eine Chance hat die Liga zu halten, sie gar aufzumischen. Beim dritten Auswärtsspiel zeigten wir dann wieder tollen und schnellen Kombinationsfußball und gewannen das Spiel 3:0. Unser darauf folgendes Spiel fand auswärts beim Mitaufsteiger statt. Mit ihnen hatten wir noch eine Rechnung offen, besiegte man uns doch in der letzten Saison in beiden Spielen. Auswärts gab es sogar eine herbe Pleite mit großer Tordifferenz. Dies wollten wir ändern. Auf Naturrasen, für uns komplett ungewohnt, verlor man zwar 1:4, zeigte aber dass wir gelernt hatten und wir jetzt drin waren im Ligageschehen. Im letzten Spiel der Hinrunde empfingen wir dann den aktuellen Tabellenführer. Es war lange ein Spiel auf Augenhöhe und wir hatten die Chancen das Spiel für uns zu entscheiden. Dennoch, geschuldet unserer eigenen Chancenauswertung, verloren wir 2:4. Damit haben wir nun alle einen ersten Einblick in den „neuen“ Ligaalltag gehabt. Wir mussten merken, dass die A-Liga schon eine andere Klasse ist und ohne Kampf und Moral bei uns nicht viel zu gewinnen ist. Dennoch können wir als Fazit sagen, dass wir zum Ende der Hinrunde nicht auf einem Abstiegsplatz sind und es am Ende der Saison auch nicht sein wollen.